Kennst du das? Egal wie viel du verdienst, am Ende des Monats bleibt kaum etwas übrig. Während manche scheinbar mühelos finanziell stabil sind, geraten andere trotz großer Anstrengung immer wieder in Engpässe. Meistens sind es nicht äußere Umstände, die den Unterschied ausmachen, sondern unbewusste Gedankenmuster. Sie bestimmen, ob jemand Gelegenheiten erkennt, mutig investiert oder sich selbst immer wieder im Weg steht.
Geld und Energie
Geld ist weit mehr als ein Zahlungsmittel. Es spiegelt die innere Einstellung wider. Wer Geld mit Stress oder Schuldgefühlen verbindet, schafft unbewusst Hindernisse und erlebt immer wieder finanzielle Engpässe. Diese unbewussten Denkmuster bestimmen, ob jemand mutig investiert oder lieber abwartet, ob Geld bewusst verwaltet wird oder immer wieder aus den Händen gleitet.
Wer früh gelernt hat, dass Wohlstand nur durch harte Arbeit möglich ist, empfindet Finanzen oft als anstrengend. Geld zu verdienen fühlt sich schwer an und echte Leichtigkeit bleibt aus. Ganz anders sieht es bei Menschen aus, die überzeugt sind, dass Geld auf natürliche Weise zu ihnen kommt. Sie erkennen Chancen instinktiv, ergreifen sie mit Klarheit und erleben, dass finanzielle Möglichkeiten oft näher liegen, als es scheint. Geld fließt mit Leichtigkeit.
Geldblockaden erkennen und auflösen
Niemand wird mit einer festen Einstellung zu Geld geboren. Familie, Umfeld und Gesellschaft prägen, was wir über Wohlstand glauben. Oftmals, ohne dass wir es merken. Wer als Kind immer wieder gehört hat, dass Geld schwer zu verdienen ist oder dass Reichtum den Charakter verdirbt, übernimmt diese Annahmen schnell unbewusst. Sie wirken wie unsichtbare Regeln, nach denen das eigene finanzielle Verhalten ausgerichtet wird.
„Ich bin nicht gut mit Geld.”
Wer sich selbst für unfähig hält, mit Finanzen umzugehen, geht dem Thema gerne aus dem Weg. Bankgespräche werden gemieden, Rechnungen aufgeschoben oder Entscheidungen anderen überlassen. Dabei fehlt es meist nicht an Wissen, sondern am Vertrauen in die eigene Fähigkeit, mit Geld umzugehen.
„Viel Geld macht einsam.”
Die Angst, dass finanzieller Erfolg Beziehungen belastet, hält viele Menschen zurück. Wer glaubt, dass Wohlstand zu Distanz oder Neid führt, wird sich unbewusst selbst begrenzen, um bestehende Verbindungen nicht zu gefährden. Dabei kann finanzielle Fülle nicht nur das eigene Leben bereichern, sondern auch andere neue Möglichkeiten eröffnen. Geld wird in diesem Fall mit Verlustgefühlen verbunden.
„Geld verdirbt den Charakter.”
Diese Überzeugung führt dazu, dass Menschen unbewusst finanzielle Erfolge verhindern, um moralisch integer zu bleiben. Doch Geld verstärkt lediglich, was bereits da ist. Wer sinnvoll nutzt, kann damit noch mehr Gutes bewirken. Es können Projekte, Visionen, Ideen umgesetzt werden, die anderen Menschen helfen können.
„Geld ist unsicher.”
Wer Geld mit Angst verbindet, meidet Risiken, spart übervorsichtig oder hält an veralteten Finanzstrategien fest. Die Vorstellung, dass Wohlstand jederzeit verschwinden kann, führt dazu, dass Chancen ungenutzt bleiben, sei es in Form von Investitionen, beruflichen Möglichkeiten oder mutigen Entscheidungen. Doch wahre finanzielle Sicherheit entsteht nicht durch Angst, sondern durch Wissen und durchdachte Planung. Es braucht das Bewusstsein, dass Geld freundlich ist und stets bereit zu dienen, besonders wenn es mit Herz und Liebe betrachtet wird.
Diese Überzeugungen laufen im Hintergrund ab, wie ein inneres Skript, das unbewusste Entscheidungen steuert. Sie bestimmen, ob jemand Chancen nutzt oder sie vorbeiziehen lässt, ob Geld bleibt oder immer wieder entgleitet. Doch genauso, wie sie entstanden sind, lassen sie sich umschreiben. Schritt für Schritt, bewusst und mit neuer Perspektive. Alles kann verändert werden, wenn die Bereitschaft dazu vorhanden ist.
Diese Blockaden können gelöst werden
Gedanken über Geld sind nicht festgeschrieben – sie lassen sich verändern. Der erste Schritt ist, sie überhaupt zu erkennen. Viele Menschen erleben immer wieder dieselben finanziellen Herausforderungen, ohne den Zusammenhang mit ihren Überzeugungen zu sehen. Doch sobald diese bewusst werden, können sie hinterfragt und umformuliert werden. Allerdings ist es wichtig, die Herkunft der Gedankenstrukturen zu erkennen, um sie dann umwandeln zu können.
Wer sich jahrelang gesagt hat, dass Wohlstand unerreichbar ist, kann beginnen, neue Gedanken zu etablieren: „Ich finde immer Wege, mein Einkommen zu steigern.“ Statt die Vorstellung zu bekräftigen, dass Geld schwer zu bekommen ist, kann sich der Fokus auf neue finanzielle Möglichkeiten richten. Diese Veränderung geschieht nicht über Nacht, aber mit der Zeit eröffnen sich neue Chancen, die zuvor unvorstellbar schienen.
Erfolg beginnt im Kopf
Nicht nur einzelne Menschen, auch Unternehmen folgen unbewusst bestimmten Überzeugungen. Wenn in einer Firma die Vorstellung herrscht, dass Erfolg nur durch harte Arbeit und ständigen Verzicht erreicht wird, setzt sich genau dieses Muster durch. Hoher Druck, ineffiziente Abläufe und knappe Ressourcen sind dann keine Zufälle, sondern die logische Folge dieser Denkweise.
Ganz anders sieht es in Unternehmen aus, die finanzielle Stabilität als etwas Natürliches betrachten. Dort wird Geld nicht als begrenzte Ressource gesehen, sondern als etwas, das durch kluge Entscheidungen und nachhaltiges Wachstum bewusst gelenkt werden kann. Wer finanziellen Erfolg als festen Bestandteil des Geschäfts versteht, trifft mutigere Investitionen, erkennt Chancen schneller und baut langfristige Stabilität auf.
Warum es sich lohnt, die eigene Einstellung zu Geld zu hinterfragen
Die persönliche Sicht auf Geld ist das Ergebnis von Erfahrungen, Erziehung und gesellschaftlichen Einflüssen. Doch festgefahrene Überzeugungen sind nicht in Stein gemeißelt. Wer beginnt, seine eigenen Denkmuster zu reflektieren, kann nicht nur bewusster mit Geld umgehen, sondern aktiv gestalten, wie es in sein Leben fließt.
Finanzielle Freiheit ist kein bestimmter Kontostand, sie beginnt mit der inneren Haltung. Wer sich selbst als jemanden sieht, der mit Geld umgehen kann, wird anders entscheiden, anders investieren und mit der Zeit eine neue finanzielle Realität erschaffen.
Stelle es dir einfach nur mal vor
Was wäre alles für dich selbst und für andere möglich, wenn du deine Sicht und besonders deine Gefühle über Geld änderst.
Du könntest deine Träume und deine Wünsche, wie auch die der Menschen, die du liebst, erfüllen. Aber du könntest auch wertvolle Projekte zum Wohlergehen der Menschen unterstützen. Du könntest Ideen aus einer neuen Welt umsetzen und vieles mehr.
Begib dich einfach mal so auf eine Reise, in der du dir alles mal so richtig gefühlt vorstellst und betrachte es als vollbracht.
Denn dein Fühlen bewirkt WUNDER.
Über die Autorin
Angela Bittl verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als visionäres Medium, spirituelle Coachin und Lichtarbeiterin. Mit ihrem intuitiven und ganzheitlichen Ansatz unterstützt sie Menschen dabei, emotionale, körperliche und spirituelle Blockaden aufzudecken und zu lösen. Ihre Arbeit begleitet Menschen auf dem Weg zu persönlichem Wachstum, innerer Verbundenheit und innerem Frieden.